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Thema: Physik-, Mathe- & Chemiethemen beim Bio-Studium

  1. #1
    Benutzer kokkale Kieselalge
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    Standard Physik-, Mathe- & Chemiethemen beim Bio-Studium

    Hallo zusammen,
    ich bin am überlegen, Biologie zu studieren.
    Habe mich nun schon informiert und herausgefunden, dass an den meisten Unis in den ersten 2-3 Semestern vor allem auch Physik, Mathe und Chemie wichtig sind. Habe ich eigentlich im großen und ganzen keine Probleme damit.
    Es würde mich aber interessieren, welche Themen in den einzelnen Fächern den grob behandelt werden. (Vor allem, da ich Physik nach der 11. abgewählt habe) Also es geht mir darum. mir nen Überblick schaffen zu können und mich eventuell auch ein bisschen vorbereiten zu können.
    Wäre toll wenn ihr mir Erfahrungen schreibt.
    LG

  2.   Alt 
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  3. #2
    Super-Moderatorin Super-Spermatophyt
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    Hallo,
    bei uns in Hamburg waren die Themen in Physik:
    Optik, Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Atomphysik

    in Chemie:
    Anorganische Chemie und Organische Chemie; Biochemie zwar nicht als Fach, braucht man aber immer (mal mehr, mal weniger)

    in Mathe:
    Statistik; allerdings deutlich anders als in der Schule - eher: wann benutze ich welchen Test, warum und wie?

    Auch wenn das anders aussieht hat Chemie den mit Abstand größten Umfang von den drei Fächern gehabt.

    Allerdings ist der Umfang an den Unis unterschiedlich. Schau dir doch mal Modulhandbücher von Unis an, da sollte schon einiges drin stehen. Die Unis haben sie meist irgendwo als Download auf ihren Seiten.
    Geändert von Flori (06.02.2012 um 11:05 Uhr) Grund: typo
    „Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können“ (Abraham Lincoln)

  4. #3
    Neuer Benutzer amöboider Schleimpilz
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    Hallo,

    zusätzlich zur normalen Physik hat man im Biostudium wohl mancherorts (auf jeden Fall in Bayern) auch die Wahl für zwei Semester Physikalische Chemie zu nehmen.
    Das gilt allgemein schwerer als die normale Physik, kann ich jetzt so aber nicht bestätigen.

    Ich selbst habe Physik nach der 10. abgewählt und war darüber sehr froh, weil ich mich damit nie anfreunden konnte und jetzt hatte ich dieses Semester die wahl.

    In Physikalischer Chemie kommt im ersten Semester hauptsächlich Thermodynamik dran und zum Schluss noch ein wenig pH Wer und Enthalpie Berechnung, alles gut machbar und auf jeden Fall viel weniger Stoff als in Physik.


    Am wichtigsten ist aber wohl Chemie wie schon gesagt wurde.
    Ich weiß jetzt nicht ob das nur an unserer Professorin liegt, aber da geht es ganz schön hart zu.
    Die meisten die bei uns momentan Sorgen haben wegen weiter studieren haben wohl hier ihre Probleme, weil einfach unheimliche viel Stoff besprochen wird. Einiges schon aus der Schule bekannt, aber auch sehr viele neue Themen.
    Im ersten Semester ist die Wochenstundenzahl auch fat gleich der von Biologie.

    Zusätzlich haben wir nach jedem Semester (zumindest den ersten beiden) ein 3 wöchiges Praktikum in Chemie an der Uni, für die wir auch einen Aufnahmetest schreiben mussten - ist mit normalem Grundwissen aber locker machbar.

    Hoffe ich konnte auch noch ein wenig weiter helfen,

    Grüsschen,

    das Vampirschaf

  5. #4
    Erfahrener Benutzer fleißiger Flechtthallophyt
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    Bei uns (in Marburg) wars so wie abär schon geschrieben hat was die Themen in der Physik angehn.
    Bei uns wars allerdings auch so das Chemie/Physik die "Spreu vom Weizen" getrennt hat. Ich persönlich fand den Physik-Teil auch erheblich schwerer als den Chemie-Teil... Wenn du dich vorbereiten willst solltest du dir die Grundlagen in einem Lehrbuch einfach nochmal anschauen. Es wird nichts unmögliches verlangt aber man sollte sich schon mit den Themen auseinander setzen. Ansonst frag mal bei der Fachschaft nach "Altklausuren". Das sind immer gute Ansätze um das geforderte Niveau zu überblicken

  6. #5
    Neuer Benutzer monadales Augentierchen
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    Hallo,

    ist das im Lehramtsstudium genauso oder gibt es da bezüglich dem Mathe-/Physik- und Chemieanteil Unterschiede zum "normalen" Biologie-Studium?

    Liebe Grüße
    Motte

  7. #6
    Super-Moderator Super-Spermatophyt
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    Hallo Motte,
    Zitat Zitat von Motte Beitrag anzeigen
    ist das im Lehramtsstudium genauso oder gibt es da bezüglich dem Mathe-/Physik- und Chemieanteil Unterschiede zum "normalen" Biologie-Studium?
    da gibt es deutliche Unterschiede.
    Allerdings kann man nicht die ganzen Lehramts-Studiengänge (Grundschule, Mittelstufe, Oberstufe, Sonderschule) über einen Kamm scheren, für die Oberstufe wird man mehr Chemie lernen als für die Grundschule. Zusätzlich kocht jedes Bundesland natürlich sein eigenes Süppchen - wie üblich.
    In Hamburg ist es so, dass die Lehrämtler einen vergleichsweise kleineren Chemieanteil mit in andere Veranstaltungen gequetscht kriegen. Zum Vergleich hier die Studienpläne:
    Studienplan BSc. Biologie - Studienpläne Lehramt B. Biologie (rechts unter "Übersicht"). Um unterrichten zu dürfen, muss man auch den Master machen.

  8. #7
    Erfahrener Benutzer turbotippender Thallophyt
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    So wie ich es mitbekommen habe von Freunden, gibt es sogar gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Unis. Während eine Freundin sich komplett mit den Biologen durch alle Nebenfächer quälen musste, haben die Lehrämtler bei uns eine softe Version von allem gehabt.

    Ich wage mich nochmals mit meinem Lieblingsatz zu dem Thema einzumischen. Wenn man sich wirklich dahinter klemmt sind alle Nebenfächer machbar.
    Das Niveau der LEute ist inPhysik, Mathe und Chemie so unterschiedlich. Man hilft sich ja auch in Lerngruppen gern gegenseitig. Die Leute die mich erfolgreich durch Mathe geprügelt haben, wurden von mir in Chemie getriezt und gemeinsam haben wir uns durch Physik gebracht. Einige davon hatten mindestens eines in der Oberstufe geschmissen.

    Bei uns sahen die Fächer so aus:

    Physik: viel Mechanik und Thermodynamik, Optik, Elektrizitätslehre,

    Mathe: Sehr viel Statistik , ansonsten nochmal Grundlagen von Kurvendiskussion bis Integral und Differentialrechnung wurde alles nochmal angesprochen,

    Chemie:
    Zunächst vorallem Organische Chemie mit den Chemikern gehabt, anschließend wurde physikalische Chemie nochmal im praktikum angekratzt, der Rest war alles organische und anorganische Chemie

    Bei mir war es auch wie bei meinen Vorpostern, dass Chemie wirklich der größte Aufwand bedeutete.
    Mit den Nebenfächern wurde schon ordentlich selektiert, wer aber einen Draht zu Naturwissenschaften hat, der packt auch den Teil.

  9. #8
    Neuer Benutzer monadales Augentierchen
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    Zitat Zitat von Chubi Beitrag anzeigen
    ... wer aber einen Draht zu Naturwissenschaften hat, der packt auch den Teil.
    Ich habe Angst, dass der mir fehlt

    Habe aber mal bei den Unis meiner Wahl nach den Modulhandbüchern geschaut, da steht eigentlich nur was von reiner Chemie im ersten Studienjahr (Modul1). Dann geht es weiter mit Botanik/Zellbiologie.
    Klar zieht sich der chemische Teil eigentlich durch das ganze Studium, aber ich habe grade Angst vor dem einen Teil, wo es einfach NUR darum geht. Wenn es auch nur die Grundlagen sind. Ich weiß nicht ob ich das hinbekommen würde... (Habe in der Schule kein Chemie/Physik mehr gehabt nach der 10.)

  10. #9
    Erfahrener Benutzer turbotippender Thallophyt
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    Dann musst einfach bisschen mehr machen für Chemie als für die anderen Fächern .
    Wenn du es nicht probierst weißt du auch nicht ob du es schaffst. Du wirst einiges anfangs nix verstehen. Das ist aber normal.
    Pass wirklich bei der Vorlesung auf, klemm dich hinter die Übungsblätter und geh zu jedem Tutorium wo die Übungsblätter besprochen werden. Verstehst du was nicht frag deine Komilitonen oder den Prof und wenn es noch so doof klingt. Irgendwann kommen die ersten Geistesblitze und dann bist stolz auf deine Leistung. Die grundlagen werden normalerweise alle nochmal durchgekaut nur eben sehr viel schneller. Du wirst damit rechnen müssen, dass diese Fächer dir mehr Zeit rauben werden als andere.
    Bei den Pflaumen die manchmal durchkommen wirst das auch schaffen ( Hab im dritten Semester eine Definition von einem Ion gehört, ich glaub da wäre der Chemielehrer heulen gegangen...)

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