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Thema: ökologische Folgen des zu hohen Pestizid-und Düngereinsatzes

  1. #1
    Neuer Benutzer amöboider Schleimpilz
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    Standard ökologische Folgen des zu hohen Pestizid-und Düngereinsatzes

    Hallo ihr Lieben ,
    könntet ihr mir vielleicht bei der Beantwortung der Frage:"Ökologische Folgen des zu hohen Pestizid-und Düngereinsatzes", helfen?
    Wäre wirklich nett und ich bedanke mich schon mal im Vorraus

    Viele Grüße
    Barbara

  2.   Alt 
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  3. #2
    Neuer Benutzer amöboider Schleimpilz
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    Standard ökologische Folgen des zu hohen Pestizid-und Düngereinsatzes

    Hallo!

    Probier's mal mit DDT. Das ist ein Insektizid, das vor einiger Zeit noch in Millionen von Tonnen versprüht wurde. Es kam zu einer weltweiten Kontamination der Böden, Gewässer, Moore, etc. und ist etwa bis zu 10 Jahre (manchmal auch 30 Jahre) haltbar.

    Es wird nicht ausgeschieden, sondern im Fettgewebe eingelagert.
    Das heißt, eine Frau, die DDT in ihrem Fett hat, gibt das beim Stillen zum Beispiel an ihr Kind weiter (nur so nebenbei).

    Also, geh davon aus, dass DDT wurde versprüht, über Feldern. Die Insekten hat es gleich vernichtet, aber natürlich war es auch auf dem Getreide. Hasen und andere Tiere ernähren sich aber auch von diesem Getreide, lagern das DDT also in ihrem Fettgewebe ein. Dann kannst du das über Nahrungsnetze weiter verfolgen. Der Fuchs beispielsweiße frisst Hasen, lagert also ebenfalls DDT in seinem Fett ein (natürlich in höherer Form, da er ja mehrere Hasen frisst).

    Das gin dann so rauf bis zum Weißkopfseeadler. Der frass das Zeug nämlich auch.

    Den Tieren, die das über die Nahrung aufnehmen, passiert nicht allzuviel, aber die Kalkschale der Eier beim Adler wurde durch das DDT so dünn, dass sie zerbrachen, sobald es ans Brüten ging. Dies ist ein Faktor, der mit zur beinahen Ausrottung diesen Adlers geführt hat.

    DDT wurde zwischenzeitlich weltweit verboten.

    Netter Diskussionsansatz: DDT könnte die Malaria einschränken, wenn nicht sogar ausrotten, da es die malariaübertragende Fliege abtötet. Innerhalb weniger Jahre würde es das Problem Malaria nicht mehr geben...

    Hoffe, du kannst damit was anfangen???

    LG

    Tara
    "Um ein tadelloses Mitglied einer Herde zu werden, muss man in erster Linie ein Schaf sein"

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