Hallo,
also eines sollte Dir ganz klar sein: Ein Bio-Studium macht man sicher nicht mal so nebenbei!
Ein Biologiestudium ist ein fulltime-job. Man hat zwar nicht übermäßig viele Vorlesungen (bei mir waren es etwa 25 SWS), aber dafür noch einige Praktika. Ein Großteil der übrigen Zeit geht drauf für Skripten, Protokolle, Seminararbeiten, Lernen...
Genauso die Ferien. Ich hatte in meinem Studium nie viele Ferien. Zwar hat man 5 Monate vorlesungsfreie Zeit, aber das heißt noch lange nicht Freizeit. Wenn man in den Semesterferien mal ein 8wöchiges - natürlich ganztägiges - Praktikum mit umfangreicher Abschlußklausur hinter sich gebracht hat, wird man feststellen, dass das nicht den größten Erholungswert hat.
Nichts desto trotz ist ein Biostudium natürlich das beste und schönste Studium, das man sich vorstellen kann!
In meinem Jahrgang gab es auch einen Kommilitonen, der mit Hund studiert hat. War aber ein seeeeehr braves Exemplar, der in den Vorlesungen unter der Bank geschlafen hat.
Natürlich wird es ein Problem bei Praktika, da ein Hund in einem Labor nicht gerne gesehen wird. Vor allem wenn es ein Labor ist, in dem sehr sauber gearbeitet werden muss (DNA-Labor, TEM- oder REM-Labor).
Mein Kommilitone hat im Hauptfach Zoologie studiert und beim "Großen Schnipselkurs" war der Hund auch mit dabei. In solchen Praktika gehts nicht wirklich sauber zu und Zoologen nehmen sowas nicht so genau...
Wenn Du Deinen Hund bei Freunden, Bekannten, Eltern abgeben kannst - wenn auch nur für einige Stunden - würde das Deinem Studium sicher sehr entgegenkommen!
Liebe Grüße
Hemul