Also es ist ja erstmal so, dass diese 3 Arten von Replikationen nicht wirklich existieren müssen. Diese 3 Modelle sind die verschiedenen Annahmen, wie eine Replikation der DNA vorgehen kann, da die Wissenschaftler den genauen Ablauf der Replikation noch nicht kennen.
Also entweder trifft das konservative, das semikonservative oder das dispersive Modell zu.
Man vermutet jedoch, dass das semikonservative Modell richtig ist.
Die erste Möglichkeit der DNA-Replikation ist, das der alte DNA-Strang (schwere Masse) erhalten bleibt und sich ein total neuer Strang bildet (leichte Masse). Bei der 2. Replikation bleiben der alte Strang und der neue Strang als Matrizen und es werden jeweils 2 vollkommen neue gebildet (--> wir haben den alten und 3 neue Stränge).
In der 3. Replikation haben wir dann den alten Strang und 7 neue Stränge. (ich habe keine Ahnung warum das in deinem buch falsch steht). Du hast also recht damit.
Bei dem semikonservativen Modell gilt sozusagen jeder Einzelstrang als Matrize für einen neuen Einzelstrang wodurch zwei Doppelstränge entstehen, die beide aus einem alten Einzelstrang und einem neuen Einzelstrang bestehen.
In der 2. replikation stehen sozusagen jetzt noch 2 alte einzelstränge und 2 neue einzelstränge als Matrizen zur Verfügung. An dei zwei alten werden zwei neue angebaut und an die zwei neuen ebenfalls zwei neue --> es entstehen 2 mittelschwere (2 Doppelstränge die jeweils aus einem alten und einem neuen Strang bestehen) und zwei leichte ( 2 doppelstränge die nur aus neuen Strängen bestehen).
Bei der 3. Replikation müssen also 6 leichte und 2 mittelschwere entstehen. (wie du gesagt hast).
Das dispersive Modell nimmt einfach an, dass jeder neue Strang eine Mischung aus alten und neuen Materials ist.
Und jetzt noch zu deiner frage wie oft sich die DNA "teilen" kann.
Die DNA teilt sich ja nicht sondern repliziert sich (verdoppelt sich). Es werden dabei nur die beiden Stränge des Doppelstranges geteilt und an jeden Strang wieder ein neuer Einzelstrang aufgebaut, sodass am Ende 2 doppelstränge entstehen, und damit die doppelte Anzahl an DNA als vorher vorhanden ist.
--> Die DNA kann sich so oft wie sie will verdoppeln, dem ist eigentlich keine Grenze gesetzt.
Kannst du mit bloß mal erklären was du mit schwer, leicht und mittelschwer meinst? Die DNA wird ja eigentlich dabei nicht leichter. (Hab es nur für dich zum besseren Verständnis übernommen).
Damit ist glaub ich auch deien vorletzte Frage beantwortet: also was das bringt: Das sind ja keine verschiedenen Verfahren, die man verwendet zur Replikation sonder wie gesagt nur Vermutungen wie die Replikation der DNA im Körper ablaufen könnte.
Wenn du noch Fragen hast frag ruhig nachmal nach.