Umfangreiches Thema! Die muss ungefähr 6 - 10 Mutationen ganz bestimmter Gene durchführen, damit eine Krebszelle daraus wird (Mutationen sammeln sich sowieso in allen Zellen an, es müssen die richtigen sein). Durch defekte Zelladhäsionsmoleküle (z.B. APC, DCC) verliert die Zelle ihre Kontakthemmung und teilt sich, obwohl nicht nötig, insbesondere, wenn noch Wachstumsrezeptoren und mitogene Signalwege in der Zelle defekt sind (bspw. ras). Krebs weist allerdings nicht nur unkontrolliertes Wachstum auf, sondern auch Invasivität, d.h. er dringt in das umgebende Gewebe ein und Metastasierung, d.h. Zellen siedeln sich vom Muttergeschwulst ab. Dafür sind weitere Mutationen nötig.
Man stirbt letztlich immer an den Komplikationen des Krebs:
Tumore drücken Hohlorgane zu, das dahinterliegende Gewebe wird nicht mehr versorgt (Tod durch Ischämie eines Organs), im davorliegenden staut sich was auch immer, das ganze wird infiziert (z.B. Tod durch Sepsis bei Ileus) und im Falle des Kreislaufssystem bilden sich Thromben (Tod durch Lungenembolie oder Apoplex). Der Tumor führt aber auch das Absterben (Nekrosen) des umgebenden Gewebes durch Kompression herbei, eine Entzündungsreaktion ist die Folge, das zerstörte Gewebe steht natürlich funktionell nicht mehr zur Verfügung (Tod durch Organversagen). Die ständige Entzündung zerrt den Patienten aus, er entwickelt eine Anämie (Tod durch Ischämie von Herz oder Hirn) und hat ständig Fieber. Außerdem treten sog. paraneoplastische Syndrome auf, das sind charakteristische den Krebs begleitende Erkrankungen, die selbst wiederum tödlich sein können (z.B. verursachen best. Lungenkarzinome ein Cushing Syndrom).
(Bei Problemen mit Fachbegriffen:
http://www.gesundheit.de/roche/, ansonsten nochmal fragen.)